MEIER*
in der Presse

3 x Meier

 

Für die Reichen über Leichen

Kabarettist Helmut Meier überzeugt im ausverkauften „Haus Müller“

Ganderkesee. „Mit einer attraktiven Mischung aus politischem Kabarett, Liedermacher-Ambition und Nonsens-Lyrik hat am Donnerstagabend der Künstler Helmut Meier in Ganderkesee überzeugt.

Der Künstler überraschte dabei sein Publikum im ausverkauften „Haus Müller“ mit inhaltlicher Schärfe, musikalischer Vielseitigkeit und einer erstaunlichen Wandlungsfähigkeit.

Themen wie Armut und Umweltzerstörung spießte er ebenso auf wie den aus seiner Sicht offenkundigen Vorrang von Wirtschafts- und Bankeninteressen bei der politischen Bewältigung der aktuellen Krisensituation. Immer wieder zur Gitarre greifend, scheute sich der Kabarettist nicht, seine gesammelten Erkenntnisse zum politischen und moralischen Zustand der Republik in der Zeile zusammenzufassen: ‚Für den Reichtum unserer Reichen gehen wir (gerne) über Leichen.‘

In fast schockierender Weise ließ er sich schließlich zur Diskussion über militärische Einsätze im Ausland aus. Seinen Song über die kindlich-männliche Begeisterung für das Baggerfahren textete Helmut Meier um in die Freuden eines Panzerführers, der im Konvoi ausländische Hauptstädte ansteuern darf...  ... Im Gegensatz zu solch bissigen Anmerkungen zeichnete Helmut Meier in „Blaues vom Himmel“ mit seiner Kunstfigur des Kfz-Werkstattleiters Susak fast liebevoll einen Kohlenpott-Malocher von ‘nebenan’....  .... Und heiter und beschwingt wird Helmut Meier, wenn er schließlich in die Haut eines verschusselten Literaturkritikers schlüpfen darf.“

Delmenhorster Kreisblatt, Helmuth Riewe, 24.9.2010

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Von Hotlines und anderen Ärgernissen

„Kabarettist Helmut Meier zwingt 70 Zuhörer zum Lachen – und zum Nachdenken

Ganderkesee - Schöne neue Dienstleistungs-Welt: Unternehmen heißen heute Provider, ihren Kundendienst nennen sie Hotline, und wer diese anwählt und die nötige Geduld aufbringt, bis eine menschliche Stimme sich meldet, ‘fühlt sich wie in einer Audienz beim Papst’, weiß Helmut 

Meier – ‘nur dass dieser Papst auffällig sächselt’.
...
Meier beschreibt Alltagssituationen, die auch sein Publikum kennt – und die auf die Nerven gehen. ... So wie die unaufhaltsam steigende Belastung der arbeitenden Bevölkerung. „Sie sagen noch immer nicht Nein, sie wollen nicht arbeitslos sein“, singt er mit bitterem Unterton in dem Lied ‘Kennen Sie das: Die Arbeit wird schwer’. ‘Blaues vom Himmel’ heißt das Programm, mit dem Meier diesmal in Ganderkesee gastierte. Rund 70 Gäste folgten am Donnerstagabend im Haus Müller seinem bissigen Streifzug durch die Themen der Zeit: Bankenkrise, Gesundheitsreform, Laufzeitverlängerung, Arbeitszeitverlängerung.    Das reizt zum Lachen, hinterlässt aber auch ernsthafte Nachdenklichkeit....  Eine satte Portion Kapitalismuskritik tischt Helmut Meier seinen Zuhörern auf – aber immer ironisch bis absurd-komisch gewürzt. … Dass er auch den reinen, aber feinen Nonsens beherrscht, beweist der Mann aus Krumstedt in Dithmarschen in der Rolle des Lyrik-Freundes Prof. Dr. Block-Schölling: Seine Gedichte ‘Dithmarscher Frauenlob’ oder das ‘Werk eines Gestörten’ klingen fast wie von Heinz Erhard – nur ein bisschen gemeiner. … Eine weitere Figur des gebürtigen Duisburgers ist der Ruhrpott-Werkstattmeister Werner Susak. Wie der am Telefon einer Kundin erklärt, dass nach der Wasserpumpe auch noch mal eben der Zahnriemen raus muss ...  – da fühlten sich nicht wenige Zuhörer schon wieder wie im richtigen Leben.

Nordwestzeitung, Hergen Schelling, 24.9.2010

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Kulturelle Schwerarbeit mit bissig-heiterer Note

„...Nach zwei Stunden unterhaltsamer und auch bissigster Satire sowie allerhand skurriler Lyrik bedankt sich MEIER* Samstagabend im vollbesetzten Saal des Bornholdt...  ..ein vielseitiger Künstler, der mit verschmitzter Mimik, sparsamer Gestik und einer Stimme, die sich auch à Capella hören lassen kann, sein Publikum unterhält. Dabei ist einem bei manchen Themen eigentlich gar nicht zum Lachen zumute. „Blaues vom Himmel“ heißt sein Programm. Wirtschafts- und Bankenkrise, Gesundheitsreform, Arbeitslosigkeit oder die organisierte Verblödung der Bevölkerung sind abendfüllende Themen. Zu letzterem hat MEIER* eine höchst bemerkenswerte Theorie: ferngesteuerte Sedierung durch den hohlen Zahn – Bluetooth lässt grüßen. Letztlich macht das alles dann doch Spaß, wenn Helmut Meier die ‚amtlichen Bastelarbeiten im Reformhaus Deutschland’ auf seinen kabarettistischen Seziertisch zieht und analysiert.

Am besten gefällt dabei sein Kfz-Meister Werner Susak.... – es mag daran liegen, dass MEIER* Ruhrpöttler durch und durch ist, aber auch daran, dass Susak und seine herzhaft direkt artikulierten Weisheiten zu den Lohnnebenkosten schon einige Zeit Bühnenerfahrung haben.

Tränen lacht das Publikum über Lyrik-Professor Dr. Block-Schölling, der nicht nur mit dem ‚Dithmarscher Frauenlob’ mitten ins Schwarze trifft.“

Gesine Groll, Kultur-Kritik, DLZ, 23.11.2009

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Lieder, wie vor den Latz geknallt

Mit seinem Programm „Blaues vom Himmel“ kehrte der Wahl-Krumstedter nach fünf Jahren wieder einmal in seine Geburtsstadt zurück und erklärte den etwa 200 Gästen in der Bezirksbibliothek salopp, spitzfindig und nicht ohne dem ihm eigenen Charme die Weiterentwicklung der Profitgier seiner ideologischen Erzfeinde... Dabei unterstrich Helmut Meier mit fetzigen Songs wie ’Geht mit eurer Kohle doch nach China!’  und ’Kennen Sie das, die Arbeit wird schwer?’ in moderner Wolf-Biermann-Manier die Probleme, die die Globalisierung der Wirtschaft für den ’kleinen Mann’ mit sich bringt. ... Als guter Beobachter zeigte er sich beim Thema ’Service-Outsourcing’... Im à-capella-Stück ’Pling , Plang, Plong’ zeigte Meier noch einmal seine songwriterische (!!) Qualität – man hatte den Eindruck, er hätte sich das Lied gerade ausgedacht. ... ein wertvoller Abend für die Besucher, die als Zugaben noch die musikalische Abrechnung mit seiner Zeit in Hamburg bekamen.

Stephan Sadowski, WAZ Duisburg, 11.8. 2010

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Blaues vom Himmel

„.....wobei “Die Lerche” mit tosendem Applaus gefordert werden musste. Geistreich mit viel Witz und einer Kritik, die den Nagel auf den Kopf traf begeisterte Helmut Meier das Amrumer Publikum. Mit dem Abschiedslied an sein Lieblings T-Shirt beendete er sein Programm, schoss aber unter Beifall noch Zugaben hinterher.“   15.10.2009 Amrum News

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Sezierblick und Saitenklänge

„Blaues vom Himmel“ mit Helmut Meier

„Kabarettist und Liedermacher in einer Person ist Helmut Meier, der sich vor ausverkauftem Haus in der Kulturbühne in der Tischlerei Haunhorst präsentierte. .... 

Zu großer Form lief Meier auf, wenn er zur Gitarre griff. Seine Lieder handelten vom alltäglichen Wahnsinn wie der Eintönigkeit der Städte, der Entfremdung von der Arbeit und dem Gefühl, alles aus dem Griff zu verlieren. ....  Bei ´Baggerfahrn´  saß ihm der Schalk im Nacken, und sein Publikum honorierte das mit von Lachen begeleitetem Applaus.“

Neue Osnabrücker Zeitung 1.3.2010

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Echter Ruhrpöttler hat sein Publikum im Griff

Bissig, witzig, treffend, mitreißend – Helmut Meier hatte mit seinem Programm „Blaues vom Himmel“ sein Publikum von der ersten Sekunde an voll im Griff.

Der Kabarettist und Liedermacher hatte seinen Kfz-Meister Werner Susak wieder im Gepäck, ....wie (auch) den skurrilen Professor Dr. Block-Schölling, der nicht nur mit dem ’Dithmarscher Frauenlob’ mitten ins Schwarze trifft. ... Beide Gestalten nimmt man Meier sofort ab. Sie verraten sein großes mimisches Talent.

Mit seinen Liedern – der Mann aus dem Ruhrpott beherrscht seine Gitarre hervorragend – bringt er sowohl Romantisches, Nachdenkliches, aber auch Bissiges rüber. Sein Song von dem geliebten T-Shirt, das ausrangiert werden soll, begeistert das Publikum.

Meier zeigt sich als scharfer Beobachter seiner Umwelt, der Wirtschaft sowohl wie der Politik. ... Wirtschafts- und Bankenkrise, Gesundheitsreform, Arbeitslosigkeit oder die ’organisierte Verblödung der Bevölkerung’, all das hat er in seinem abendfüllenden Programm und trifft damit genau den Kern der Sache. ... Mit seinen anspruchsvollen Themen unterhielt er die Zuhörer auf das Beste.

M. Eickstedt, Der Inselbote, Föhr, 8.4.2010

 


Rheinische Post, Grafschaft, 15.01.2008

„Mensch Meier, gut gemacht“

„Helmut Meier ist zwar Wahlhamburger, aber es zieht den Kabarettisten und (Kinder-)Liedermacher stets in heimatliche Gefilde zurück. (…) Der gebürtige Rheinhauser kommt nach eigenem Bekunden gerne an den Niederrhein, ‚die Toskana des Ruhrgebiets’, zurück. (…) Sein Programm ‚Sie müssen dran glauben’ hält, was es verspricht. Ein bisschen Zweifel, ein bisschen Lüge, ein bisschen Nonsens und die ganze Wahrheit. Meier hat drauf, was momentan wieder angesagt ist.

Von Anfang an zog er das Publikum ins Geschehen mit ein. Spätestens, als er durch die Reihen geht und jeden siebten Besucher fragt, wie denn der Aufschwung ankomme. Helmut Meier singt sich bissig durch die Themen, die ihm die Wirtschaftslage, die Arbeitnehmerschaft inklusive Lohnneben-kosten und die Gesundheitsreform bieten. Und es gehört schon eine gehörige Portion Grips dazu, den bundesdeutschen Wirtschaftskreislauf mit Hilfe eines abgefallenen Auspuffrohrs zu erklären. (…)

Und dann ist da noch der Liedermacher Meier mit seiner Gitarre, der vom Fellbacher Amüsiergewerbe singt, von Barbara an der Bar und dem Barbar oder der Muskatnuss. Musikalische Wortspiele, die einmal mehr zeigen, dieser Mann beweist Tiefgang…..“                (Sabine Hannemann)


NRZ Moers, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn – Die Kulturecke, 16.01.2008

„Barbier wartet in der Bierbar auf Barbara“


„…Aber der Besuch hat sich allemal gelohnt. Bissig kommentierte Meier die Wohlstandsgesellschaft. (…) Ein echter Dauerbrenner ist der Barsong, den Meier immer wieder abwandelte. So sitzt der Barbier in einer Bierbar und wartet auf Barbara. (…) ‚Du musst nur dran glauben’, sang er und berichtete an diesem Abend ‚die ganze Wahrheit’. (…) Und als alle zusammen das befreiende, meditative ‚Ommmm’ sangen, waren auch die letzten überzeugt.“ (kk)


CD-Review:
www.musikansich.de, 01.01.2008

„Helmut Meier ist ja schon recht vielseitig…“


„… - er ist sowohl als musikalischer Kabarettist und Liedermacher, aber auch als Kinder-Liedermacher in deutschen Landen unterwegs. Sein aktuelles Programm für die Erwachsenen, Sie müssen dran glauben, ist ebenso vielseitig wie Meier selbst. Ich habe es zwar bislang leider nicht selber gesehen, nach dem Hör-Genuss der gleichnamigen CD würde ich aber nicht zögern, Helmut Meier live zu besuchen.

Sie müssen dran glauben. ist ein munteres und abwechslungsreiches Pottpüree, in dem vor allem musikalische Stücke geboten werden, reines Kabarett aber eher nur am Rande gestreift wird. Schade eigentlich, denn die Texteinlagen des früher in Duisburg und heute in Hamburg lebenden Meier haben durchaus ihren Reiz: als Poesieverliebter Prof. Dr. Block-Schölling ("Fünf Mückenstiche") wird ein Gedicht präsentiert, welches die Qualitäten eines Heinz Erhard aufweist und die "Beschwerde" mit Meier als Werkstattmeister Susak würde glatt in den Scheibenwischer der ARD passen…“

Den vollständigen Artikel gibt’s hier: www.musikansich.de



Rheinische Post, Grafschafter Kultur, 18.12.2007

„Publikum erlebte einen typischen Meier “


„… Wer den Kabarettisten schon länger kennt, weiß, dass er auf seine intelligent-bissige Art (….)eine Menge zu sagen hat. Und so war der Titel seines Programms „Sie müssen dran glauben“, mit dem er im Scherpenberger „Dschungel“ zu Gast war, denn in seiner Doppeldeutigkeit gleichzeitig eine Drohung und ein Versprechen. „Wer wenig weiß, muss viel glauben. Wer viel glaubt, braucht viel Vertrauen. Wer viel vertraut, wird oft beklaut.“ Doch woran soll man eigentlich glauben in einem Land, in dem der Aufschwung seinem Namen alle Ehre macht und nur bei denen ankommt, die schon oben sind, oder in dem die Beschäftigungsspezialisten der Industrie mit einer 45-stündigen Arbeitswoche und weiteren 20, natürlich unbezahlten Überstunden die erneute Einführung der Fron propagieren? Da bleibt einem suizidgefährdeten Niederrheiner doch nur noch die Wahl zwischen Strom, Strick oder Genickbruch. Doch Vorsicht! Am Himmelstor steht ebenfalls schon lange kein gnädiger Petrus mehr, sondern der Generaldirektor der Deutschen Bank, und der lässt ohne ein entsprechend dickes Aktienpaket niemanden mehr rein.

Helmut Meiers Programm „Sie müssen dran glauben“ war (…) eine Mischung aus kabarettistischen Szenen, scharfzüngigem Geplauder und mit Gitarrenbegleitung vorgetragenen poetischen Gereimtheiten, mit anderen Worten ein typischer Meier eben.“  (lang)



Rheinische Post, 05.11.2005

„Meier mit spitzer Ruhrpottzunge“


„…Ohne Schnörkel und Drumherum kommt er pfeilschnell auf den Punkt. Wie beim Kleinkunstabend des Kulturrings im Stadtarchiv. Dort hatten sich erstaunlich viele, auch fremde Gäste eingefunden. Aufmerksam mussten die Zuhörer sein, denn seine (Meiers) spitze Ruhrpottzunge schoss blitzschnell ihre Gift-Pfeile ab. …  Aber nicht nur mit Worten, sondern auch mit teilweise rockigen Gesangsbeiträgen zur Akustikgitarre wusste Herr Meier zu fesseln. Ein zu Beginn sanftes Liebeslied stellte sich schnell als bissig-skurille Ballade heraus. Für den Zuhörer gab es viel zwischen den Zeilen zu hören.“



Dithmarscher Landeszeitung, 26.09.2005

„Gut dosiertes Kabarett mit Gefühl für Poesie“

„…Von Beginn an bezog der Kabarettist, Autor, Erzähler, Sänger und Komponist sein Publikum in das Geschehen ein- und bannte es zugleich mit seiner sympathischen Art. … Singend und plaudernd, ebenso poetisch wie kritisch, nahm sich Helmut Meier der unterschiedlichsten Themen an: Gesundheitsreform, Arbeitnehmerrechte sowie aktuelle politische Geschehnisse. Er sinnierte über den Glauben, über schlechte Ernährungsgewohnheiten und über sein nicht mehr zu rettendes Lieblings-T-Shirt. … Da war zunächst der leicht muffige Herr Susak, seines Zeichens Werkstattmeister bei Opel Schott. Die Zuhörer konnten, zum Teil recht hautnah, erleben, wie er den Kunden einfach alles erklärte – ob sie es hören wollten oder nicht. So behauptete er überzeugend, dass einzig und allein die Politik dran schuld sei, wenn ein neu montierter Auspuff abfällt – auf keinen Fall aber die schlampige Arbeit der Werkstatt. … Meier bot somit insgesamt eine wohldosierte Mischung mit viel Gefühl für Poesie und einem Schuss Nonsens. Mit dieser Melange begeisterte er seine Zuhörer, brachte sie zum Lachen, aber auch zum Nachdenken. Den lautstark geforderten Zugaben kam er nach, machte sich dann aber mit dem Lied ‚Es wär auch mal schön, euch von hinten zu sehn’ auf elegante Art von der Bühne.“

 



Rheinische Post, 21.07.2005

„Rezept aufgegangen“


„Ein Mann, eine Gitarre und mindestens zwei Rollen, das war das Grundrezept für Helmut Meiers Show ‚Sie müssen dran glauben’. An was, darüber muss man, laut Meier, nur dem Generaldirektor der Deutschen Bank vor der Himmelspforte Rechenschaft ablegen. Mit einer Mischung aus Kabarett, Songs und Chansons sicherte er sich gleich die ungeteilte Aufmerksamkeit des Publikums im Innenhof der Bezirksbibliothek. Seine hintergründige politische Satire forderte die grauen Zellen, während die Pausensongs aus dem Amüsiergewerbe, amüsante Wortspiele um Barbara und den Barbaren, die Gemüter wieder beruhigten. … Kein Blatt vor den Mund nahm er als ‚Herr Susak’, Werkstattmeister bei Opel Schott. Mit Ruhrpottschnauze wetterte er gegen die politischen Reparaturmaßnahmen der Regierung, während er gleichzeitig die Preispolitik seines Unternehmens verteidigte. ‚370 Euro für `ne Inspektion, datt is doch nich zu teuer. Allein datt Material! Wenn Ihnen datt zu viel ist, dann lassen se doch einfach Ihre Inspektion in China machen, da sind die Lohnnebenkosten nich so hoch. … Mit dem richtigen Maß an Ironie kam Meier beim Publikum gut an. Seine kritischen bis kuriosen Lieder gaben dem Ganzen eine besondere Geschmacksnote. Rezept aufgegangen!“

 



Sulinger Kreiszeitung vom 18.02.2005


„Sie müssen einfach dran glauben“


„Mit einem kollektiven ‚Om’ befreiten sich die Besucher vom grauen Alltag. ‚Merken Sie, dass die Last der Welt von Ihren Schultern fällt?’, fragte der Kabarettist Helmut Meier, der sein Publikum am Mittwochabend mehrfach aktiv in seine Vorstellung einbezog.

‚Sie müssen dran glauben’ lautete der Titel des Kabarett- und Songprogramms, in dem der Künstler die raue Wirklichkeit gleich aus drei Blickwinkeln karikierte. Als Werkstattmeister Werner Susak von Opel-Schott, als Professor Dr. Block-Schölling, Hobby-Lyriker und Vorsitzender des Freundeskreises ‚Pro Lyrik e.V.’, und als Helmut Meier persönlich, der mit tiefgründigem Spott, erfrischendem Humor oder herzergreifender Poesie sein Publikum beschwor, den Glauben zu behalten. 

Unterbrochen von virtuos begleiteten und sogar tanzbaren Liedern aus dem Fellbacher Amüsiergewerbe, durchzogen von Balladen über die Liebe, über Lieblings-T-Shirts mit welkem Kragen oder jugendliche ‚Nesthocker’ in fortgeschrittenem Alter ging Meier scharfzüngig zur Sache und traf so manchen wunden Punkt.

…. Auch wenn sich die Nachfrage nach Aufnahmeanträgen für den ‚Freundeskreis Pro Lyrik e.V.’  in Grenzen hielt – das Sulinger Publikum war begeistert. Und vielleicht nahm auch jeder ein Stückchen an Glauben und Zuversicht mit: an Wahrheit, an Kultur, an Zinsen, an Liebe, Glück und Frieden oder daran, dass die Regierung das Ende der Legislaturperiode erlebt. Und die Opposition auch.

                                                                          



Föhr & Amrumer Nachrichten, 07.07.2004 


 „Ironisch-bissige Stimme des Volkes“


„Helmut Meier ist bissig, unverwechselbar, ausdrucksstark und glaubwürdig. Er zieht das Publikum vom ersten Moment (an) in seinen Bann. Mit seinem neuen satirischen Programm ‚Sie müssen dran glauben’ begeisterte er …. die Zuhörer. Das Abwechslungsreiche am Repertoire des Künstlers aus dem Ruhrgebiet ist die Vielzahl der Musikstile (und) seine Fähigkeit, in immer neue Rollen zu schlüpfen. Liebenswert seine ‚Pausensongs’ aus dem ‚Amüsiergewerbe’.  …. ein Meister des Gitarrespiels…. Sein Lied über Harry und seine längst erwachsene Tochter, die nicht aus dem Elternhaus ausziehen will, löste…wahre Lachsalven aus.“

 


Rheinische Post, Duisburg 08.06.2004

„Rumelner mussten dran glauben“

„….  Gleich ‚drei’ Leute gaben sich auf der Bühne die Ehre: Der überkandidelte Prof. Dr. Block-Schölling, Hobby-Lyriker und Vorsitzender des ‚Freundeskreises Pro Lyrik e.V.’, der muffig sympathische Opel-Werkstattmeister Werner Susak und natürlich der Herr Meier, der teils witzige, teils poetische, teils kritische Lieder sang und sich dabei virtuos auf der Gitarre begleitete. Das Publikum war restlos begeistert von den tiefgründigen, spöttisch-spaßigen Wahrheiten. … Auch über das viel beschworene ‚Wachstum’ …. machte Meier sich Gedanken: ‚Was ist das für ein Gewächs, das Wirtschaftswachstum? Und woraus besteht es? Aus Wachs?’. Fest stehe, dass die deutsche Wirtschaft von 1949 bis 2002 um 903 Prozent gewachsen sei. ‚Wenn Sie so gewachsen wären, hätten Sie auch Rückenprobleme’, stellte Herr Meier fest.

‚Ich bin der einzige Kabarettist, bei dessen Auftritt man auch tanzen kann’, erklärte Helmut Meier. Aus diesem Grund gab’s auch Funkiges auf der Akustik-Gitarre, wie bei ‚Ich schmeiß dich raus’, einem Lied, das einigen geplagten Eltern von deutlich volljährigen Kindern sichtlich aus der Seele sprach. Der Aufforderung zum Tanz konnte das Publikum allerdings aus Platzmangel dann doch nicht nachkommen, was der guten Stimmung aber keinen Abbruch tat. Eine gelungene Vorstellung eines Künstlers, an den man einfach glauben musste.“


NRZ, Moers 23.02.2004

„Wenn Werkstattmeister Susak giftig mosert“

„Meier, giftig. … Mit seinem Programm ‚Sie müssen dran glauben’ griff er in das Genre politischer Satire, stellte aber auch neue … Lieder vor. Die Premiere im Scherpenberger ‚Dschungel’ sah 110 Besucher. Wer draußen bleiben musste, kam bei der Zusatzvorstellung ein paar Tage später auf seine Kosten. …  …zwei potente und beliebte Figuren: den überkandidelten Prof. Dr. Block-Schölling in lyrischer Ekstase und den muffig-liebenswerten Autowerkstattmeister Werner Susak. Der mosert wie früher, aber dieses Mal scharf und giftig, über ‚politische Reparaturmaßnahmen’ ….  Meiers bissige Wortbeiträge zwischen den Songs karikierten die Wohlstandsgesellschaft (‚….essen, bis der Arzt kommt’) und ihre Folgen. … Seine musikalische und sprachliche Vielseitigkeit bewies Meier mit dem … Barsong. 

Fazit: Meier ist unverwechselbar, ausdrucksstark und glaubwürdig… . Seine … Pointen zwangen die Zuhörer zu intensivem Zuhören und geistiger Anstrengung – was im verflachenden Kulturgewerbe gar nicht hoch genug geschätzt werden kann.“


Rheinische Post, Moers 30.01.2004

„Applaus...“

„Helmut Meier hatte Premiere und alle kamen. Am Sonntag zeigte der bekannte Duisburger Kabarettist zum ersten Mal sein neues Programm „Sie müssen dran glauben“ und füllte damit die Stuhlreihen …. bis auf den letzten Platz.“ ….. „…Mischung aus Sketchen, Liedern, Gedichten und lockerem Geplauder. Natürlich waren auch seine altbekannten Figuren des handfesten Duisburger ‚Werkstattleiters 

Susak’ und des weltfremden, feinsinnigen ‚Prof. Dr. Block-Schölling’ wieder mit dabei. Während Meister Susak im grauen Kittel und mit derber Ruhrgebietszunge seinen Kunden ungefragt die augenblickliche politische Lage in Deutschland erklärte, war Prof. Dr. Block-Schölling als begeisterter Bastler von tiefsinnigen Liebesgedichten dagegen mehr für die lyrische Seite des Abends zuständig. Das Wechselspiel zwischen kumpeliger Menschlichkeit und einem ungewöhnlich feinen Gefühl für Sprache kennzeichnete auch das übrige Programm... Helmut Meiers vertonte Texte über Gurus …, verwaschene T-Shirts und fettige Schweinshaxen waren sowohl sprachliche als auch musikalische Leckerbissen.“


Kieler Nachrichten (12.05.2000)

Mensch, Meier! Welch ein Spaß
Kabarettist zwischen Himmel und Erde

Eckernförde - Mensch, Meier! Der macht schon so Sachen, die dem Publikum nicht nur Freude machen. Lustig macht er sich über alltägliche Schwächen und Laster, Klischees und Banalitäten - und stutzig den Zuhörer, dem das Lachen mitunter im Halse stecken bleibt.

m3.jpg (10216 Byte)Wie nebenbei - mit schelmischem Witz und immer mit einem verschmitzten Lächeln im Gesicht - gibt m1.jpg (9521 Byte)Helmut Meier in der Rolle des Werkstattmeisters Werner Susak oder des Poesiefreundes Professor Dr. Block-Schölling seine Auffassung zu Begriffen wie Korruption und Klischees, Kunst und Künstlichkeit kund. Auch wenn sich der Zuschauer da zuweilen selbst im Mittelmaß des Otto Normalverbrauchers, Hinz oder Kunz - oder eben Meier - wiedererkennt: Böse sein kann er ihm nicht. Steckt doch in jeder Nummer ein Stückchen spöttisch-spaßige Weisheit.

Bei aller bissigen Spitzfindigkeit und feinsinniger Hintergründigkeit bleibt Meier doch vor allem eines: Mensch - will sagen - jemand der sich Gedanken macht und differenziert, mit Gespür für Nuancen und Sinn für Poesie, ehrlich und offen seine Meinung sagt. Dabei geht der Musiker Meier keineswegs den Weg des geringsten Widerstandes: Seine engagierte und tief empfundene Lyrik aus eigener Feder - mit Zeilen wie "eines Tages wirst du alles verlieren" - verlangt dem Publikum doch einiges ab.

Helmut Meier; D-25727 Krumstedt
Tel.: 04830/9016167; Fax: 04830/901617; Mobil: 0172/2044874
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